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Redaktionsplan im Content-Marketing: So funktioniert’s

Es gibt zwei Arten von Menschen im Content-Marketing: Diejenigen, die ohne Redaktionsplan bei Facebook oder Twitter, in Blogs oder Newslettern veröffentlichen. Und die, welche sich dabei an einen Redaktionsplan halten. Und glauben Sie mir: Die Menschen, die sich an einen Plan halten, haben ein bedeutend ruhigeres Leben.

Sie sind höchstwahrscheinlich auf dieser Seite gelandet, weil Sie auch gerne ein ruhigeres Leben führen wollen und sich für Ihr Unternehmen, Ihre Organisation oder Ihr privates Projekt nach etwas Struktur sehnen und Content-Veröffentlichungen gezielt planen wollen. Und damit haben Sie schon den ersten, wichtigen Schritt gemacht: Einzusehen, dass es eben nicht so „nebenbei“ funktioniert und eine strukturierte Veröffentlichung Ihrer Inhalte eines Plans bedarf.

Und jetzt die schlechte Nachricht: Diesen Plan werden Sie wahrscheinlich hier nicht finden. Natürlich gibt es Rahmenpunkte, die in jedem Redaktionsplan definiert werden sollten, doch das alles ist eine sehr individuelle Angelegenheit: Der Redaktionsplan muss in die Prozesse und in den Workflow Ihres Unternehmens integriert werden. Und das ist individuell, braucht Erfahrung, braucht Kompetenz, für die es glücklicherweise ja Agenturen gibt, die Ihnen bei der Implementierung in Ihre Prozesse helfen. 😉

Ich will mit Ihnen nun einen möglichen ausführlichen Redaktionsplan durchspielen, bevor wir auf Tools und Formen zu sprechen kommen.

Beispiel eines Redaktionsplans

Ein Redaktionsplan sollte für Sie eine Planungshilfe sein und deshalb nur die wichtigsten Infos beinhalten.

Das sind erst einmal:

  • Autor
  • Titel
  • Datum der Veröffentlichung
  • Kanal

Sprich: Wer schreibt was wann wo? Ein Kanal kann beispielsweise der Newsletter sein, ein Newsbeitrag, ein Facebook-Post oder ein Tweet.

Daneben gibt es noch weitere Infos, die für Ihren Redaktionsplan relevant sein können, aber nicht müssen:

  • Kurzbeschreibung
  • SEO-Keywords
  • Zusätzliche Materialien

Bei AMARETIS sehen die einzelnen Punkte eines Redaktionsplans so aus:

  • Überschrift: Titel der Veröffentlichung
  • Kurzbeschreibung: Darum geht’s im Artikel.
  • CTA: Call to Action. Was wollen wir, das die Besucher machen? Seite liken? Kontakt aufnehmen? Angebot durchlesen?
  • Datum der Veröffentlichung: Erklärt sich von selbst.
  • Datum der Fertigstellung von Text, Bildern etc.: Falls zusätzlich noch Grafiken angefertigt werden müssen: Wann sind die überhaupt fertig?
  • Verantwortlicher Autor: Wer schreibt den Text?
  • Verantwortlicher Redakteur: Wer korrigiert / veröffentlicht den Text?
  • Kanal / Sektion: In welchem Kanal (Blog, Facebook, Newsletter) wird der Beitrag veröffentlicht? Und falls im Blog, mit welchen Kategorien?
  • Verbreitung: Wo findet das Seeding statt, falls es ein Blogartikel ist (Facebook, Twitter)?
  • Keywords: Welche suchmaschinenrelevanten Keywords sollen auftauchen?
  • Zusätzliche Materialien: Welche Materialien (bspw. Bilder) werden veröffentlicht und wo finde ich die?
  • Status: offen / in Planung / in Arbeit / zur Korrektur / korrigiert / veröffentlicht

Redaktionsplan: Tools und Möglichkeiten

Ich weiß nicht, woher diese unbändige Liebe zu einem Tabellenkalkulationsprogramm kommt. Aber Fakt ist, dass Excel und Co. sehr gerne zur Organisation von Prozessen und eben auch Redaktionsplänen benutzt werden. An dieser Stelle muss ich mich mit meiner Kritik etwas zurückhalten, weil wir Ihnen auf Wunsch einen fantastischen Excel-Plan als Vorlage anbieten und zusenden. Aber ich bitte Sie: Lesen Sie sich zumindest durch, welche Möglichkeiten es gibt, sich meiner Meinung nach besser und effektiver zu organisieren, als mit einem Programm, das super im Rechnen und mit Formeln ist.

Mit Trello, Meistertask, Teamgrid & Co. zum perfekten Redaktionsplan

Trello, Meistertask oder Teamgrid sind allesamt Tools für das Projektmanagement, die ähnlich funktionieren: Es gibt Aufgaben (mit allen möglichen zusätzlichen Infos), die in Spalten organisiert werden. Diese Aufgaben kann man Nutzern zuweisen und mit einem Datum versehen.
Und schon hat man einen grundlegenden Redaktionsplan, der die entsprechenden Nutzer informiert, wenn sich etwas an der Planung ändert, und von allen Teammitgliedern transparent verfolgt werden kann. Sowas kann Excel nicht!
Die Aufteilung der Spalten, auch Listen genannt, kann hierbei individuell geschehen. Wollen Sie eine Listenübersicht (in Trello auch Board genannt) für Blogartikel und Newsletter-Texte? Eine für Ideen? Oder ein autorenabhängiges System, so dass in der Spalte des Autors alle Artikel auftauchen: Klappt wunderbar. Und dauert, bis man das perfekte System für sich und seine Mitarbeiter/innen gefunden hat.

So könnte ein Beispiel in Trello aussehen: Die Label bezeichnen die Art des Contents (Blogartikel, Newsletter, Facebook-Post, Tweet), als Checkliste werden die aktuellen Status angezeigt, und alle weiteren Infos zum Artikel kommen in die Beschreibung zur Aufgabe. Neben dieser Ansicht existiert dann noch eine Kalenderansicht, in der recht übersichtlich noch einmal optisch deutlich gemacht wird, in welcher Woche welcher Artikel veröffentlicht wird.

Aber wie gesagt: Die richtige Standard-Lösung gibt es für einen Redaktionsplan nicht. Sie müssen sich mit ihm wohlfühlen, mit ihm arbeiten und er muss für Sie übersichtlich sein. Wenn Sie hierzu Fragen haben, nur zu. Wir helfen Ihnen gerne und bieten Ihnen in der Agentur auch noch eine schöne Tasse Kaffee dazu an!

To-Do-Apps wie Todoist und Things

Wem Systeme wie Trello zu komplex sind, kann für die Redaktionsplanung auch auf To-Do-Programme wie Todoist oder Things zurückgreifen. Wichtig ist, dass Sie sich vorher überlegen, ob Sie im Team arbeiten wollen, da nicht alle Systeme mehrere Nutzer unterstützen.
Wie bei Trello können Sie die Planungen auch Terminen, Kategorien und Nutzern zuordnen, verschiedene „Ordner“ schaffen. Welches System für Sie das richtige ist? Kann man leider nicht so pauschal sagen. Ich persönlich nutze gerne Todoist, da die Eingabe von Aufgaben sehr einfach gelöst ist. Die Aufgabe „Heute Artikel Redaktionsplan veröffentlichen #Amaretis @Konzeption @Projektmanagement“ erstellt dann für den heutigen Tag die Aufgabe „Redaktionsplan veröffentlichen“ im „Ordner“ Amaretis mit den Kategorien („Etiketten“) Konzeption und Projektmanagement. Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase geht das richtig schnell von der Hand. Einen Nachteil gibt es aber bei Todoist für einen Redaktionsplan: Es verfügt nicht – wie bei beispielsweise Trello – über eine Monatsübersicht mit allen Aufgaben. Eine Übersicht mit Aufgaben eines spezifischen Nutzers kann man sich zwar in einen Kalender importieren, eine Komplettübersicht über alle Artikel fehlt allerdings.

Komplexe Redaktionssysteme wie iDater oder Desk-Net

Kann’s auch eine Nummer größer sein? Klar, immer! Ab einer gewissen Größe Ihres Redaktionsteams und einer bestimmten Arbeitsweise bieten sich größere Redaktionssysteme wie der iDater oder Desk-Net an. Diese sind dafür ausgelegt, Redaktionsarbeit, Themen, Dienstpläne zu verwalten, mit Fototerminen für Fotografen zu versehen – damit man so eine Redaktion managen kann. Ob solch ein System das richtige für Sie ist? Wir beraten Sie gerne. Kontaktieren Sie uns einfach!

Redaktionsplan: Vorlage für Facebook, Twitter & Blogs

Nutzen Sie gerne unseren Redaktionsplan für Ihre Organisation. Wenn er Ihnen gefällt und Ihnen hilft, freuen wir uns über eine Weiterempfehlung.

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